Wollen wir ein Kettenhemd dazu? – Do we want chainmail to go with it?

Kämpfende Persönlichkeiten trugen nicht nur Waffen, sondern auch Schutzmaterialien wie Schilde oder Kettenhemden. Was sie trugen, war häufig an ihre finanziellen Mittel gebunden, doch nach historischen Aspekten waren Kettenhemden durchaus üblich.

Mein Mann auf dem Foto trägt unseren neuesten Erwerb – ein Kettenhemd. Es hat ca. 20 kg und ist vernietet, der Briefträger hat mir bei dem Gewicht echt leidgetan es zu uns zu bringen.
Ich selber habe inzwischen das gleiche Modell, allerdings an den Armen und bis zu den Knien gekürzt, was eine Gewichtserleichterung von ca. 4 kg ergibt.

Der ganze Spaß besagte mir gestern, um es halbwegs gut tragen zu können, braucht es Muskelaufbautraining, besonders im Kreuz und auf die Schultern bezogen. Aber bis zum Sommer ist ja noch etwas Zeit 🙂

Ich baue vieles gern selber, um historisch korrekt zu agieren (Materialien, Arbeitsweise, …) ABER ich habe keine Schmiede und ein Kettenhemd zu stricken, dazu braucht es viel mehr, als ich tun kann. Manchmal ist es sinnvoll, etwas Geld zu investieren, was wir hier taten.

Kleiner Tipp:
Wenn du ein gutes Kettenhemd haben willst, das sich nicht binnen kurzer Zeit auflöst, dann wähle eines mit Vernietung. Der Preis ist zwar höher, aber du brauchst keine Auflösungserscheinungen zu befürchten.

Frage an dich:
Nicht jeder Kämpfende trug ein Kettenhemd. Für meine Eyya wird es dazugehören, ABER es ist nicht verpflichtend. Könntest du dir vorstellen, ein solches zu tragen?

*****

Fighting personages wore not only weapons but also protective materials such as shields or chain mail. They wore what they wore often tied to their financial means, but according to historical aspects, chainmail was quite common.

My husband in the photo is wearing our latest acquisition – chainmail. It has about 20 kg and is riveted. The letter carrier was sorry to bring it to us at that weight.
I got the same model in the meantime but shortened it at the arms and up to the knees, which results in a weight reduction of about 4 kg.

All the fun said to me yesterday, to carry it halfway well, it needs muscle building training, especially in the back and shoulders. But there is still some time until summer 🙂

I like to build many things myself to act historically correct (materials, working method, …) BUT I do not have a forge, and to knit chainmail, it takes much more than I can do. Sometimes it makes sense to invest some money, which we did here.

Little tip:
If you want good chainmail that won’t disintegrate within a short time, choose one with riveting. The price is higher, but you don’t have to worry about it spoiling.

Question for you:
Not every fighter wore chainmail. For my Eyya it will be part of it, BUT it is not obligatory. Could you imagine wearing one?

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